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Tiefgang

Selenskij kommt zum G7-Gipfel nicht mehr als Bittsteller

Lesedauer: 5 Min.

Wenn sich am Montag die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrieländer im französischen Évian zum jährlichen Gipfel treffen, wirken die Rituale auf den ersten Blick vertraut: Gipfelfotos, festliches Essen am runden Tisch, Gespräche am Kamin, am Ende dann Kommuniqués und Bekenntnisse zu Sicherheit und Zusammenhalt.

Und doch hat sich unter der Oberfläche einiges getan. Wie schon im vergangenen Jahr ist auch dieses Mal der ukrainische Staatschef Selenskij eingeladen. Auf der Agenda steht auch wieder Putins anhaltender Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Rollen haben sich aber geändert. Die Ukraine nimmt nicht mehr nur als bedrängtes Land teil, das um finanzielle Unterstützung und Waffen bittet, sondern auch als Akteur mit einem eigenen Angebot – militärisch, technologisch und politisch.

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