Recheninfrastruktur allein wird nicht ausreichen, um Tech-Talente aus den USA nach Europa zu locken. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Denkfabrik Interface, die heute hier erscheint und das Beispiel Finnland analysiert. Das Land zeige, dass sich Talente nicht um Infrastrukturstandorte herum konzentrieren, schreiben die Forscherinnen Catherine Schneider und Siddhi Pal.
Die Studie liefert auch so manche Erkenntnisse für die Bundesregierung, die derzeit an ihrer Rechenzentrumsstrategie arbeitet. Mit Blick auf die Strategie forderte Schneider im Gespräch mit SZ Dossier: „Die Strategie sollte Regionen mit niedrigen Energiekosten und hohen Anteilen erneuerbarer Energien bevorzugen.“ So habe Finnland ein Netzwerk von Rechenzentren in nördlichen, ländlicheren Gebieten aufbauen können.
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