Fast alle Schlüsseltechnologien von der E-Mobilität über die Energiewende bis hin zur Rüstung hängen von der Verfügbarkeit Seltener Erden und weiterer kritischer Rohstoffe ab. Diese stammen größtenteils aus China. Von dort gibt es weiterhin Berichte über Umweltzerstörung und Zwangsarbeit. Zugleich aber versprechen das deutsche Lieferkettengesetz und die entsprechende EU-Richtlinie trotz aller Abschwächungen weiterhin saubere Lieferketten.
Es ist etwas still geworden um diesen Widerspruch. Einerseits wird weniger über Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang berichtet. Andererseits ist die Bundesregierung derzeit dabei, das Lieferkettengesetz „anzupassen, um administrative Lasten für Unternehmen zu begrenzen“. Ein Entwurf der Regierung dazu befindet sich derzeit im Parlament; die Abgeordneten können ihn schon bald beschließen. Die EU hat parallel dazu im Omnibus-Paket ihre Lieferkettenrichtlinie abgeschwächt, bevor sich in Kraft getreten ist.
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