Die Lage. Nach Angriffen der israelischen Luftwaffe auf iranische Industrieanlagen mit Verbindung zum Pars, dem größten Gasfeld der Welt, bedrohen die Revolutionsgarden Petrochemieanlagen in den Golfstaaten. Sie fordern dazu auf, das Personal aus Raffinerien in Sicherheit zu bringen, diese seien „direkte und legitime Ziele“.
Konkret aufgeführt sind die wichtigsten Ölanlagen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar. Prompt schießen die Ölpreise und die europäischen Erdgasnotierungen weiter in die Höhe.
Das müssen Sie heute wissen: Das Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag in Brüssel wird zwar überschattet vom Iran-Krieg und den immer höheren Spritpreisen. Umso mehr drängt Friedrich Merz aber auf eine Freigabe russischer Vermögenswerte, um der Ukraine einen 90-Milliarden-Kredit zu ermöglichen.
Der Kanzler weiß: Je länger der Krieg am Golf andauert, desto stärker steigen die Risiken für die europäische Energieversorgung – und desto geringer wird auch in Europa die Bereitschaft sein, Kiew finanziell weiter zu unterstützen.
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