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Tiefgang

Chinas Lieferkettenpolitik trifft europäische Unternehmen hart

Lesedauer: 5 Min.

China heizt die bereits schwelenden Lieferketten-Konflikte derzeit zusätzlich an. In der Industrie wächst die Sorge um die Auswirkungen des neuen Instrumentariums zur Abwehr wirtschaftlichen Drucks. Während Brüssel und Berlin Unternehmen zu mehr Transparenz, Sorgfalt und ESG-Berichterstattung verpflichtet, erklärt Peking die dafür nötige Datenbeschaffung für illegal.

Die chinesische Führung hat mit den Bekanntmachungen vom 8. April Lieferketten zur Frage der nationalen Sicherheit erklärt. Die Regierung behält sich vor, sie zu überwachen und Maßnahmen gegen ausländische Staaten und Firmen zu ergreifen. Die 18 Artikel mit Vorschriften zur Industrie- und Lieferkettensicherheit gelten als Reaktion auf das Gebaren der USA, aber auch auf die jüngsten Gesetzesinitiativen der EU, wie Industrial Accelerator Act, Cyber Resilience Act oder Buy-European-Ansätze, die chinesischen Geschäftsinteressen zuwiderlaufen.

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