Die Lage. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez bekräftigt seine Ablehnung der US-Angriffe auf Iran. „Wir sind gegen dieses Desaster“, sagte er am Mittwoch im spanischen Fernsehen.
Es ist nichts dagegen einzuwenden, diesen Krieg zu verurteilen. Doch Sánchez wirkt derzeit so, als wolle er vor allem eine Anti-Trump-Haltung kultivieren. Und das ist strategisch nicht sonderlich klug.
Das müssen Sie heute wissen: Der spanische Ministerpräsident hatte vor wenigen Wochen bereits das Fünf-Prozent-Ziel der Nato offensiv abgelehnt. Sánchez mag dabei Trump im Blick haben, doch er brüskiert vor allem seine Partner – und er gefährdet die Ukraine. Wenn ein Land Militärbasen mit den USA teilt, genießt es dadurch einen gewissen Schutz, muss sie aber im Ernstfall dem Partner auch zur Verfügung stehen.
Willkommen in der Geoökonomie!
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Nico Kreuzpointner
+49 151 20 64 94 90Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.
