AI-Act-Umsetzung im Digitalausschuss
Von Selina Bettendorf, Laurenz Gehrke und Bastian Mühling
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Selina Bettendorf, Laurenz Gehrke und Bastian Mühling
Herbert Reul, CDU-Innenminister von Nordrhein-Westfalen, hat gestern das aktuelle Lagebild Islamismus vorgestellt. Demnach spielen die sozialen Netzwerke bei der Radikalisierung eine große Rolle. „Das Internet wird mehr und mehr zum Hochleistungsmotor für Radikalisierung. Hass-Prediger haben Online-Propaganda auf Tiktok, Instagram oder Telegram perfektioniert“, sagte Reul. Extremisten inszenierten sich als Influencer mit schlichten, reaktionär-patriarchalischen Wertvorstellungen. Mit Gangster-Image und Erfahrungen im Kampfsport würden diese Lifestyle-Islamisten um die Aufmerksamkeit der jungen Menschen buhlen.
Große Reichweite: Im Bericht heißt es, seit der Pandemie fokussieren sich extremistische Salafisten verstärkt auf Online-Propaganda. Extremistische Prediger betreiben demnach offizielle Accounts in sozialen Netzwerken, darunter auf Facebook, Instagram, Tiktok oder Youtube. „Insbesondere über Tiktok, das von überwiegend jüngeren Menschen genutzt wird, erreichen die extremistischen Prediger eine sehr große Zahl von Personen.“ Einem von ihnen folgen auf Tiktok knapp 500.000 Personen, auf Instagram „nur“ knapp 200.000.
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