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Heute soll Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf der Republica seine Visionen für die Zukunft der Pflege teilen. Den Realitycheck gab es bereits gestern. Im Bereich stationäre Pflege werde oft auch mal an den Bedarfen vorbeidigitalisiert, erzählten die Teilnehmenden des Republica-Panels „AI my ass! Ist die Digitalisierung ein Ausweg aus der Pflegekrise?“. Etwa ein Serviceroboter, der Getränke ans Krankenbett liefern soll, aber keine Türe aufmachen kann, nannte Helge Roski-Krahn, Betriebsrat am BG Klinikum Unfallkrankenhaus in Berlin, ein Beispiel aus der Praxis.

Geld nicht verbrennen: In der Literatur gebe es einen Begriff dafür, wenn Mehrarbeit und Zeitdruck durch nicht funktionierende Technik entstünden, sagte Julia Bringmann, Forscherin an der Humboldt-Universität zu Berlin: Technostress. Denn nicht immer sei Digitalisierung die beste Lösung für ein Problem, sagte Anette Ströh, Innovation Managerin der Charité in Berlin. Manchmal ginge es auch einfach um bessere Prozesse. Bringmann warnte davor, unnötig Geld zu verbrennen. Sie plädierte für eine frühzeitige Folgeabschätzung: „Krankenhäuser können sich einfach nicht leisten, andauernd neue Hardware zu kaufen oder den Anbieter zu wechseln.“

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Krankenpfleger KI (Meldung) | SZ Dossier