AI-Act-Umsetzung im Digitalausschuss
Von Selina Bettendorf, Laurenz Gehrke und Bastian Mühling
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Selina Bettendorf, Laurenz Gehrke und Bastian Mühling
Das Bundesumweltministerium hat gestern die ersten Pilotprojekte des Green-AI Hub Mittelstand vorgestellt. Zehn mittelständische Unternehmen hatten im vergangenen Jahr Ideen entwickelt, wie Künstliche Intelligenz für mehr Ressourceneffizienz eingesetzt werden kann. Darunter zählen zum Beispiel Projekte im Anlagen- und Maschinenbau, in der Verpackungsindustrie und in der Nahrungsmittelwirtschaft. „Der Einsatz von KI in Unternehmen kann und wird dazu beitragen, Ressourcenverschwendung zu minimieren“, sagte Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) bei der Vorstellung in Berlin. Nachhaltigkeit für Wirtschaft und Umwelt sei die entscheidende Voraussetzung für die Förderung eines Projektes.
Grüne KI? „Wir müssen beim Aufbau dieser neuen Technologien auf Ressourceneffizienz und einen sinnvollen, sparsamen Einsatz von Energie achten“, sagte Lemke. Und meinte damit auch die Technologie an sich. Künstliche Intelligenz sei nicht von Natur aus grün. Zum Beispiel steigt durch immer größere KI-Modelle der Stromverbrauch von Rechenzentren. Für die Bundesumweltministerin ist klar, dass diese Technologien nur dann sinnvoll angewendet werden können, wenn die „eingesparten Ressourcen größer sind als die Ressourcen, die es braucht, um die KI zu betreiben“.
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