Meldung
Gemeinwohlorientierte KI: Fehlt der politische Wille?
Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Wie kann KI dem Gemeinwohl dienen? Zu dieser Frage diskutierte gestern auf der Republica Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) mit Henriette Litta, Geschäftsführerin der Open Knowledge Foundation Deutschland (OKF), die die Zivilgesellschaft repräsentierte. Mein Kollege Bastian Mühling hat sich die Debatte angehört. Anlass war das Projekt „KI Civic Coding“, für das sich das Umwelt-, Arbeits- und Familienministerium zusammengetan haben. Das Projekt soll ein Innovationsnetzwerk für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung von KI schaffen.
Auf der Suche nach Open Source: Bei der Frage, was KI für Demokratie, Umweltschutz und Wohlstandswahrung leisten müsse, sei die Zivilgesellschaft noch wenig wahrnehmbar, sagte Lemke. Henriette Litta von der Open Knowledge Foundation stimmte ihr zwar zu, kritisierte aber, dass die Rahmenbedingungen nicht ideal seien, um sich zu beteiligen. Oft fehle Transparenz. Und eine klare Richtung: „Digitalsouveränität super toll, Open Source, super toll. Dann gucke ich im Bundeshaushalt. Wo ist denn da eigentlich Open Source? Ganz klein. Wo sind die Gelder, die an Big Tech gehen? Ganz groß“, sagte Litta.
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Cornelia Schwarzmüller
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