Gastbeitrag
Wie die Souveränitätslücke Chips geschlossen werden kann
Lesedauer: 6 Min.
Frank Bösenberg
Geschäftsführer von Silicon Saxony
Frank Bösenberg ist Geschäftsführer von Silicon Saxony, einem Branchenverband der sächsischen Mikroelektronik-, Halbleiter-, Photovoltaik- und Softwarebranche. Der gebürtige Cottbuser studierte Bauingenieurwesen sowie Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universität Dresden und war vor seiner Tätigkeit bei Silicon Saxony im internationalen Forschungs- und Technologietransfer tätig.
Die bisherigen Ankündigungen der Bundesregierung und der EU-Kommission zu Chips und Rechenzentren reichen nicht aus. Die deutsche und europäische Chipindustrie braucht eine klare, verbindliche Industrie‑ und Regulierungspolitik nach dem Prinzip „Buy European“ – insbesondere dann, wenn staatliche Mittel und Beschaffungsmacht im Spiel sind.
Rechenzentren und KI‑Gigafabriken werden derzeit häufig als reine Energie‑ oder Flächenprojekte betrachtet. Die öffentliche Beschaffung konzentriert sich zwar zum Teil schon auf europäische Software, vergisst aber, digitale Souveränität und europäische Technologie bis hinunter auf die Chipebene zu denken.
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