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Tiefgang

Wie der Agrarsektor immer wieder Freihandelsabkommen torpediert

Lesedauer: 6 Min.

Widerstand von Bauern behindert immer wieder den Abschluss von Freihandelsverträgen. So gehörten mögliche Zollerleichterungen für landwirtschaftliche Produkte bei den Gesprächen der EU mit Indien zu den größten Knackpunkten. Ähnlich verhält es sich aktuell bei den Verhandlungen mit Australien.

Die 2001 gestartete Doha-Runde der Welthandelsorganisation WTO scheiterte sogar am Streit über den Agrarhandel. Auch das Handelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten ist nur deshalb zustande gekommen, weil die EU-Kommission Ende 2025 in letzter Minute Zugeständnisse an die Agrarlobby machte.

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