Die Lage. Siemens Energy hat angekündigt, eine Milliarde US-Dollar in den Ausbau seiner Produktion für Stromnetzkomponenten und Gasturbinen zu investieren – im US-Bundesstaat Mississippi. Der Konzern mit Sitz in München und Berlin reagiert damit auf den enormen Energiebedarf für Rechenzentren in den USA, die in den nächsten Jahren von Microsoft, Meta oder Alphabet für KI-Anwendungen benötigt werden.
Analysten erwarten, dass sich der Strombedarf für Rechenzentren in den nächsten zwei Jahren mehr als verdreifachen wird. Da wird auch die von Trump so verabscheute Photovoltaik gebraucht. In Deutschland hingegen geht die Politik beim Strombedarf von Stagnation aus. Die Energiewende wird als Eins-zu-Eins-Ersatz fossiler durch erneuerbare Energien verstanden – als bleibe die KI-Revolution hierzulande aus.
Das müssen Sie heute wissen: Am Mittwoch findet in Washington ein internationaler Gipfel als Teil von Trumps Rohstoffstrategie statt. Möglichst viele Länder sollen Abkommen über die Sicherung von Lieferketten unterschreiben. Japan, Malaysia und Australien sind schon dabei. Trump wünscht sich nun mit dem ihm eigenen Nachdruck, dass auch die Europäer teilnehmen. Aus Brüssel reist Stéphane Séjourné an, der Kommissar für Industriestrategie.
Willkommen in der Geoökonomie!
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Nico Kreuzpointner
+49 151 20 64 94 90Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.

