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Was die Chip-Milliarden auslösen könnten

Lesedauer: 5 Min.

In den vergangenen Wochen gab es einigen Grund zur Sorge für Rafael Laguna. Der Direktor der Bundesagentur für Sprunginnovationen (Sprind) musste Politiker überzeugen, dass die milliardenschweren Subventionen für Chipfabriken nichts sind, wo man kürzen sollte. Gerade in der FDP und ihrem Umfeld waren da Zweifel aufgekommen. Lars Feld, Berater des Finanzministers, sprach im Fernsehen etwa davon, dass es sich um hinausgeworfenes Geld handle und die geplante Intel-Fabrik in Magdeburg gar nicht wirklich Hightech sei. Für Laguna aber, sagte er im Interview mit SZ Dossier, geht es dabei um mehr als einzelne Fabriken.

„Es gibt immer noch viele Volkswirte, die glauben, der Staat hat noch nie in der Geschichte Innovation hervorgebracht“, sagte Laguna. Das sei aber eine „echte Bildungslücke“. Die USA hätten es schließlich mit der Nasa und der Darpa vorgemacht. „Über den Staat meckern ist immer einfach, das haut man schnell mal raus.“

Grundsätzlich teile er Bedenken, was Subventionen betrifft. „Das wird wirklich oft falsch gemacht und hat den gegenteiligen Effekt.“ Im Bereich Chips gehe es aber um die grundsätzliche Frage, „ob man mitentwickeln will oder nicht“. Wolle man das, gehe es ohne staatliches Geld nicht: „Die ganze Welt subventioniert, wir befinden uns da in einem Wettbewerb.“

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