Guten Morgen! „Wir müssen dafür sorgen, dass Künstliche Intelligenz dem Frieden in der Welt dient, anstatt eine Bedrohung darzustellen“, hat Papst Franziskus gestern auf X verkündet. Amen, denkt man, ein frommer Wunsch, aber der Papst darf sowas ja.
Der Tweet führt zur päpstlichen Botschaft für den katholischen Weltfriedenstag, der 2024 im Zeichen dieser Erkenntnis stehen soll. „Wenn der Mensch ‚mit Hilfe der Technik‘ bestrebt ist, ‚die Erde zu einem Ort zu machen, die der ganzen Menschheitsfamilie würdig ist‘, führt er den Plan Gottes aus“, schreibt der Pontifex. Klingt nach Silicon Valley.
Aber eine Predigt wäre keine, würde man nicht auch ermahnt: „Wenn wir nach absoluter Freiheit streben, laufen wir Gefahr, in die Spirale einer ‚technologischen Diktatur‘ zu geraten“, warnt Franziskus, der ja selbst schon zum Deepfake wurde. Klingt nach Regulierung.
So hat er beide Seiten reingepackt und liefert eine Woche vor dem Fest einen Quell der Inspiration für Priester in aller Welt, die gerade an ihren Weihnachtspredigten sitzen: Frieden, Hoffnung, Maßhalten – und bei KI können wir auch mitreden. In diesem Sinne, Gaudete!
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