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Tiefgang

USA werden zum Konkurrenten Europas bei der Rohstoffbeschaffung

Lesedauer: 5 Min.

Donald Trump räumt der Rohstoffsicherheit höchste Priorität ein – und agiert dabei allein im Interesse der USA. Er setzt auf bilaterale „Rohstoff-Deals“, während multilaterale Formate wie die 2022 von seinem Vorgänger Joe Biden initiierte Minerals Security Partnership brachliegen.

Wichtig ist Trump, dass alle sich unter seiner Führung gegen die Abhängigkeit von China stemmen. Anfang Februar luden die USA zwar zum Rohstoffgipfel nach Washington, wo sie ein „Agreement on Trade and Minerals” aus der Taufe hoben, dem unter anderem die EU, Japan und Mexiko beitreten wollen. Doch dieses Konzept scheint bislang eher eine Sammlung bilateraler Absprachen und „Deals“ zu sein. Schon vorher hatten die USA Rohstoffabkommen mit Japan und Australien unterzeichnet. Unter anderem mit Saudi-Arabien, Thailand und Malaysia gibt es Absichtserklärungen.

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