Tiefgang
Umgang mit Trump – Subnationale Diplomatie ist das Gebot der Stunde
Lesedauer: 5 Min.
Deutschlands Politiker und Unternehmer suchen nach einem neuen Umgang mit den USA. Unter Donald Trump haben die transatlantischen Beziehungen enormen Schaden genommen. Aber Europa kann es sich nicht leisten, den engen Partner jenseits des Atlantiks aufzugeben. Es schlägt die Stunde der zweiten Ebene: Bundesländer, Städte, Unternehmen und Universitäten können da einspringen, wo die nationale Ebene machtlos ist.
Experten halten das nicht für ein Allheilmittel, aber für einen aussichtsreichen Ansatz. „Die Beziehungen zwischen den USA und Europa sind derzeit zweifellos herausfordernd“, räumt Glenn Tiffert ein. Der Wissenschaftler der Hoover Institution an der Stanford-Universität warnt aber davor, dass Deutschland und die USA sich deshalb voneinander abwenden. „Was die Partnerschaft zwischen den USA und Deutschland stark macht, sind nicht nur die Regierungskontakte, sondern die Verflechtung auf allen Ebenen: Unternehmen, Universitäten, Familien.“ Tifferts Empfehlung: subnationale Diplomatie.
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