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Trumps 100 000 Dollar-Visum: Schwerer Schlag für Indiens Outsourcing-Industrie

Lesedauer: 5 Min.

Die USA hatten eigens das H-1B-Visum eingeführt, um hoch qualifizierte Fachkräfte ins Land zu holen, die auf dem heimischen Arbeitsmarkt fehlen. Viele von ihnen stammen aus Indien: 71 Prozent der Fachkräfte mit diesem Visum sind Inderinnen und Inder; 12 Prozent kommen aus China).

Daher ist Indien am stärksten betroffen von der plötzlichen Einführung einer Gebühr von 100 000 US-Dollar (rund 85 000 Euro) pro H-1B-Arbeitsvisum. Trump hatte das am Freitag angeordnet, bereits am Sonntag trat der neue Preis in Kraft. Er gilt einmalig – nicht jährlich – und nur für neue Visaanträge. Tech-Firmen und andere betroffene Konzerne in den USA zeigten sich trotzdem entsetzt. Sie brauchen die gut ausgebildeten Technik-Experten aus Indien oder China.

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