Tiefgang
So wirkt der Iran-Krieg auf die deutsche Düngemittelwirtschaft
Lesedauer: 6 Min.
Für die Bauern beginnt jetzt im März eine intensive Phase des Pflanzenwachstums, die sie mit Nährstoffen unterstützen müssen. Sie sind gezwungen, große Mengen Stickstoffdünger zu kaufen. Genau in diese Zeit fällt nun der Golfkrieg – zum Schaden der Düngemittelbranche, denn Dünger wird aus Erdgas gemacht.
Wie immer, wenn die Gasmärkte verrücktspielen, ist der größte deutsche Harnstoffproduzent SKW Piesteritz in die Gemengelage aus Krieg und Lieferkettenstörungen geraten. „Für uns ist diese Krise durchaus bedrohlich, auch wenn sie sich anders verhält als frühere Krisen“, sagt Markus Bosch, Abteilungsleiter Energiestrategie bei SKW Piesteritz. Es handelt sich um den größten industriellen Einzelgasverbraucher Deutschlands.
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Nico Kreuzpointner
+49 151 20 64 94 90Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.
