Tiefgang
Nicht mehr konkurrenzfähig –Neuer EU-Grenzwert verteuert Kobaltproduktion
Lesedauer: 5 Min.
Die EU befindet sich bei der Regulierung des Metalls Kobalt in einem Zielkonflikt zwischen Gesundheitsschutz und geopolitischer Versorgungssicherheit. Entzündet hat sich die Debatte an einer geplanten Verschärfung der Grenzwerte für Kobaltstaub in der Luft von Fabrikhallen. Während die Kommission die Arbeitsschutzrichtlinie erneuert, warnt die Industrie vor einer Abwanderung der Metallverarbeitung aus der EU.
Die Grenzwerte in China und den USA sind rund 25- beziehungsweise 50-Mal höher. „Die Abhängigkeit von anderen Ländern – vor allem China – ist hier vorprogrammiert“, sagt Hans Peter Summa, Geschäftsführer von Saar-Hartmetall und Werkzeuge.
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