Tiefgang
„Mittlerweile habe ich richtig fette und edle Trüffel bei mir auf dem Tisch liegen“
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Florian Stegmann ist weder Digitalminister noch Chief Information Officer. Der Verwaltungsjurist leitet die baden-württembergische Staatskanzlei, die dort Staatsministerium heißt. Das Zukunftsthema Künstliche Intelligenz (KI) koordiniert er aber: „Ich mache das, weil ich einen umfassenden, übergreifenden Ansatz zur Verwaltungsmodernisierung gemeinsam mit allen Ressorts wählen wollte“, sagte Stegmann im Interview mit SZ Dossier.
Der Staat brauche ein Update, eine echte Transformation, sagte er. Mit „F13“ ist Baden-Württemberg KI-Pionier, erprobt den Einsatz großer Sprachmodelle in der Verwaltung. Schon seit Mai 2023 können Mitarbeitende der Landesverwaltung den KI-Assistenten nutzen.
Der Name der Anwendung spielt auf die Tasten F1 bis F12 auf der Computertastatur an – eine bisher fehlende Funktion quasi. Umgesetzt hat Baden-Württemberg das Ganze mit der deutschen KI-Hoffnung Aleph Alpha, die in Heidelberg sitzt. „Da sind natürlich zwei Welten aufeinandergeprallt“, sagte Stegmann. Beide Seiten hätten voneinander gelernt: „Aleph Alpha hätte das ohne uns nicht bauen können, weil da einfach das Wissen über die Hürden fehlt, die es in der Verwaltung gibt – strukturell wie rechtlich. Und die Verwaltung hätte es nicht können, weil uns das technische Know-how fehlt.“
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