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Tiefgang

Merz in Peking: Härtetest für Deutschlands China-Strategie

Lesedauer: 5 Min.

Friedrich Merz reist am Dienstag zum ersten Mal als Kanzler nach Peking. Damit setzt er sich dem Spannungsfeld aus, das die Vorgängerregierung mit der China-Strategie definiert hat: China ist „Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale“ zugleich. Daran hat sich im Kern nichts geändert. Und Unternehmen im Chinageschäft sollten wissen: Auch mit einem CDU-Kanzler ist eine Rückkehr zur Normalität der Beziehungen eher unwahrscheinlich.

Die China-Strategie von 2023 sah einerseits eine Verringerung der Abhängigkeiten vor. Andererseits sollten wirtschaftliche Chancen aber erhalten bleiben. Die Frage ist, ob Merz dieser Zweisprung auf der Reise gelingen wird – oder ob er trotz des Etiketts „De-Risking“ vor allem in das alte Muster unklarer Signale zurückfällt.

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