Indien und China nähern sich unter dem Eindruck der Trump-Zölle an
Vor Trump haben die USA Indien als demokratischen Alternativstandort zu China umworben. Das Misstrauen Neu-Delhis gegenüber Peking spielte dem Westen dabei in die Hände. Doch unter dem Eindruck der US-Zollpolitik verschieben sich Indiens Prioritäten. Premierminister Narendra Modi strebt nach Diversifizierung von den USA – und intensiviert dabei seine Beziehungen zu China.
Schon im März hatte Chinas Staatschef Xi Jinping angesichts der Zolltiraden aus Washington einen bislang geheimen Brief an Indiens Präsidentin Droupadi Murmu – die nur repräsentative Aufgaben hat – geschrieben, um eine Verbesserung der Beziehungen zu sondieren. Wie Bloomberg berichtet, ging Modi aber erst im Juni ernsthaft auf Pekings Avancen ein – seither beschleunigt sich die Annäherung.
Weiterlesen?
Starten Sie eine Probephase, um die vollständigen Inhalte des Dossiers Geoökonomie zu lesen.
Jetzt zwei Wochen kostenlos testenHaben Sie bereits einen Account? Dann loggen Sie sich ein.
Ihr persönlicher Kontakt

Nico Kreuzpointner
+49 151 20 64 94 90Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.