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Tiefgang

Gen Z, Deutschland und die Digitalisierung

Lesedauer: 6 Min.

Die Ergebnisse der jüngsten Pisa-Studie haben den Eindruck vermittelt, um Deutschlands Jugend – und damit auch Zukunft – sei es denkbar schlecht bestellt, und das Land lasse seine jungen Talente im unterfinanzierten Bildungssystem verkümmern. Zudem häufen sich Dokumentationen und Artikel zum vermeintlich verschwundenen Arbeitsethos der „Gen Z“, die demnach zu viel Wert auf ihre „Work-Life-Balance“ lege. Es liegt aber nahe, dass solche Kritik sich zumindest teilweise aus der uralten Tradition speist, „die Jugend“ gemeinhin als fauler und/oder dümmer als Vertreter der eigenen Generation zu empfinden.

Um jedenfalls diejenigen gezielt zu fördern, die „die Digitalpolitik von morgen“ mitgestalten wollen, gibt es das Common Grounds Forum (CGF) der Gesellschaft für Informatik e.V., das Menschen zwischen 16 und 35 Jahren dabei unterstützt, „sich in die Diskussion einzubringen und eigene Ideen, Positionen und Forderungen zu ‚Bildung in der digitalen Welt‘ und ‚Digitalisierung und Nachhaltigkeit‘ zu entwickeln.“ Gefördert wird das CGF unter anderem vom Bundesbildungsministerium (BMBF).

Dort trifft man auf Menschen wie Daniel Mendes Jenner, der im 5. Bachelor-Semester Global Environmental and Sustainability Studies an der Leuphana Universität Lüneburg studiert, nebenher aber auch als Berater tätig ist, und Kommunen und Unternehmen bei ihrer Nachhaltigkeitstransformation unterstützt. „Ein großes Thema für mich ist dabei die Digitalisierung, weshalb ich an mehreren Gründungswettbewerben teilgenommen habe, um digitale Lösungen für eine bessere Zukunft zu entwickeln“, sagte Jenner SZ Dossier.

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