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Tiefgang

Einfluss ohne Beistand: Was der Iran-Krieg über die Grenzen von Xi Jinpings Politik sagt

Lesedauer: 6 Min.

China ist nicht Teil eines formalen Bündnisses wie der Nato oder der EU. Es verfolgt über strategische Partnerschaften eine eigene Form der Einflussnahme und gegenseitigen Absicherung. Mit Iran steht nun ein weiteres Land, das eng in das chinesische System eingebunden war, buchstäblich unter amerikanischem Beschuss. Während Staatschef Xi Jinping China die letzten Jahre lang geostrategisch im Aufwind sah, verengen sich seine Optionen derzeit rapide.

Ein wichtiges sicherheitspolitisches Arrangement für China ist die Shanghai-Organisation für Zusammenarbeit (Shanghai Cooperation Organisation, SCO). Ihr gehören neben zentralasiatischen Ländern wie Kasachstan auch Russland, Belarus und eben Iran an. Nach chinesischer Lesart befindet sich Russland längst unter militärischem Druck der Nato, seit 2022 in einem heißen Krieg. Mit Venezuela haben sich die USA Zugriff auf den wichtigsten Partner in Südamerika gesichert, ebenfalls zuletzt vor allem ein Verbündeter Pekings.

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