Die Lage. In unruhigen Zeiten rücken ähnlich gesinnte Partner näher zusammen. Am Montag haben die EU und die Schweiz ein Abkommen für eine engere Kooperation geschlossen. Jahrelang war darüber verhandelt worden.
Auf Schweizer Seite muss die Abmachung vermutlich noch die Hürde einer Volksabstimmung überwinden. Und die Bürger dort mögen Brüssel nicht besonders. Gegner des Vorhabens sprechen von einem „Unterwerfungsvertrag“.
Das müssen Sie heute wissen: Auch die beiden zentralen europäischen Mächte haben am Montag verkündet, enger zusammenrücken zu wollen. Frankreich und Deutschland haben eine „hochrangige Nuklear-Steuerungsgruppe“ eingerichtet. Zukünftig wolle man sich zu verteidigungspolitischen Fragen besser austauschen und strategische Maßnahmen koordinieren. Soweit die Theorie.
Leider hatte Frankreichs Präsident Macron bei seiner großen Rede am Nachmittag weiterhin keine Lösung für die Probleme beim gemeinsamen Rüstungsprojekt FCAS parat. In der Praxis rumpelt es also weiter.
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