Tiefgang
Deutschland könnte Trump helfen – und dafür einen Preis verlangen
Lesedauer: 5 Min.
Trump gerät wegen des Iran-Kriegs zunehmend unter Druck – doch das macht den US-Präsidenten umso gefährlicher. Weder China noch die Europäer wollen bei der Sicherung der Straße von Hormus mitmachen. Schon droht Trump mit einer „schlechten Zukunft“ für die Nato. Der ehemalige britische Premier Tony Blair warnt: Wenn die Amerikaner, der „unverzichtbare Eckpfeiler der eigenen Sicherheit“ um Hilfe bitten, „sollte man besser zur Stelle sein“.
Es ist vielleicht der Moment, dass Deutschland einen Schritt auf die USA zugeht – und dem US-Präsidenten hilft. Es gäbe tatsächlich einige Möglichkeiten, wie die Bundeswehr in der Straße von Hormus helfen könnte, ohne militärisch Partei zu ergreifen: Einen Einsatz von Minenjagdbooten, durch Bereitstellung von hochentwickelter Sonartechnik oder anderweitige Aufklärungskapazitäten. Es wären defensive Maßnahmen – um die zivile Schifffahrt zu schützen und die Freiheit der Meere zu garantieren. So würde man sich nicht am Bruch des Völkerrechts beteiligen.
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