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Tiefgang

Der ehrgeizige KI-Regulierungs-Wettlauf der US-Bundesstaaten

Lesedauer: 5 Min.

Im Bundesstaat Utah, im Westen der Vereinigten Staaten, drängt bei Anwendern von Künstlicher Intelligenz (KI) die Zeit. Ob Steuerberater, Architekten oder Therapeuten: Wer KI-Tools für seine Arbeit nutzt, muss das ab dem ersten Mai offenlegen. Ein neues Gesetz sieht für zahlreiche Unternehmer üppige Transparenzpflichten vor.

Was Utah vormacht, zählt allenfalls zu den jüngsten Beispielen. In den USA haben Bundesstaaten zuletzt ein ehrgeiziges Wettrennen um die KI-Regulierung gestartet. Sie nutzen das Vakuum, das der US-Gesetzgeber auf Bundesebene hinterlassen hat. Es fehlt an nennenswerten Vorgaben aus Washington, doch die Staaten treibt die Sorge vor Missbrauch dazu, schnell eigene Regeln aufzustellen.

Es geht auch um den Vorteil, früh Standards zu setzen: Beobachter sind überzeugt, dass die klügsten Ansätze schon bald zum Vorbild für den US-Kongress werden könnten – mit spürbaren Folgen auch für Europa.

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