Tiefgang
Das Ende der Zettelwirtschaft?
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Am 1. Januar 2024 wird das E-Rezept verpflichtend. Es soll das Papierrezept ablösen, das Patienten bisher von ihren Ärztinnen bekamen. Der Abschied vom rosa Rezept soll nun ganz schnell gehen. Zu schnell, sagen Ärztinnen und Ärzte. SZ Dossier hat sich bei Beteiligten umgehört, wo es noch hakt.
Damit die Umstellung funktioniert, müssen die IT-Systeme der Praxen und Kliniken für das E-Rezept angepasst sein. Die E-Rezept-Funktionen seien „in allen relevanten“ Praxisverwaltungssystem und Ambulanzmodulen der Klinischen Informationssystemen „umgesetzt, ausgeliefert und nutzbar“, vermeldete der Bundesverband Gesundheits-IT dazu bereits im Juli. Doch ganz so reibungslos funktioniert die Umstellung offenbar längst nicht überall.
„Die Softwaresysteme sind noch nicht angepasst oder werden noch nicht mit Support angeboten und eine performante technische Lösung für die Anbindung der Krankenhäuser an die Telematikinfrastruktur (Highspeed-Konnektor) ist noch nicht verfügbar“, sagte Alexander Beyer, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Digitalisierung und E-Health der Deutschen Krankenhausgesellschaft SZ Dossier. Beyer erwartet, dass im Januar 2024 nur wenige Krankenhäuser „technisch in der Lage“ sein werden, E-Rezepte auszustellen.
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