Tiefgang
Catena-X vernetzt Autoindustrie – auch mit chinesischen Zulieferern
Lesedauer: 5 Min.
Während in Peking die Autoindustrie ab diesem Wochenende ihre neuen Modelle präsentiert, ist in Hannover die weltgrößte Industriemesse geendet – beides entscheidende Branchenveranstaltungen. Dabei gab es auch Lebenszeichen vom deutschen Projekt Catena-X, einem standardisierten Datenraum, der einen sicheren Rahmen für den Informationsaustausch entlang der Wertschöpfungskette der Autoindustrie bieten soll.
Gerade im China-Geschäft beweist sich Catena-X als nützlich, um steigende Regulierungsanforderungen digital zu bewältigen. In Hannover haben die deutschen Unternehmen, die bei Catena-X kooperieren, für die Nutzung geworben und über den Abbau von Hürden diskutiert. Aktuell zeigt der Einsatz beim chinesischen Batterie-Weltmarktführer CATL, der mit seinen Produkten BMW beliefert, die Relevanz von Catena-X. „Der Datenaustausch mit China funktioniert bereits“, sagt Oliver Ganser, Vice President Digitalisierung Einkauf und Lieferantennetzwerk bei BMW und Vorstandsvorsitzender des Catena-X e.V. In einem Pilotprojekt sind bereits zwei Dutzend weitere chinesische Firmen in den Datenaustausch entlang der Lieferkette eingebunden.
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