Die Lage. Russlands Verteidigungsminister Andrei Belousov ist nach Nordkorea gereist. Dort trifft er nicht nur seinen Kollegen No Kwang Chol, sondern auch Machthaber Kim Jong-un. In Pjöngjang besuchte Belousov unter anderem das neue „Gedenkmuseum für militärische Gefechtsleistungen im Ausland“ – zu Ehren nordkoreanischer Soldaten, die im Dienste Russlands in der Ukraine gefallen sind.
Das müssen Sie heute wissen: Der Besuch soll die Beziehungen weiter vertiefen. Russland und Nordkorea bauen an einer militärisch-strategischen Allianz, die weit über die rund 15.000 nordkoreanischen Kämpfer in der Ukraine hinausgehen soll.
Während Russland neben Kämpfern auch Munition und Arbeitskräfte bekommt, erhält Nordkorea wirtschaftliche Gegenleistungen wie Energie, Nahrungsmittel und Technik. Südkorea, Japan und die USA reagieren besorgt. Auch China dürfte die Annäherung misstrauisch beobachten.
Willkommen in der Geoökonomie!
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Nico Kreuzpointner
+49 151 20 64 94 90Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.
