Tiefgang
Brüsseler Industriebeschleuniger bringt Stahlbranche in Bedrängnis
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Seit Mittwoch liegt das Kernvorhaben auf dem Tisch, mit dem die EU-Kommission die Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents wiederherstellen will: der Industrial Accelerator Act (IAA). Drei Mal wurde dessen Vorstellung verschoben, weil sich Staaten und Branchen schon im Vorfeld nicht einig werden konnten. Er soll nach dem Willen der Kommission ab dem 1. Januar 2029 gelten. Vorher müssen allerdings die europäischen Mitgliedstaaten und das Parlament noch zustimmen. Und ein zentraler Streitpunkt: Instrumente zum Erhalt der europäischen Stahlindustrie.
Protektionismus, aber in nett: In einem zunehmend feindseligen handelspolitischen Umfeld sucht Brüssel nach Methoden, die ohnehin unter Druck geratene heimische Wirtschaft zu schützen. Das erklärte Ziel: bis 2035 soll die produzierende Industrie wieder 20 Prozent des europäischen BIP ausmachen. Heute sind es 14 Prozent.
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