Tiefgang
Bewegung beim gemeinsamen Cyberlagebild?
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Das Innenministerium und Claudia Plattner, Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), fordern seit Monaten klarere Zuständigkeiten im Cyberraum, zuletzt machte sich Plattner im Interview mit SZ Dossier für den Ausbau des BSI als bundesweite Zentralstelle stark.
Beim Berliner Cybersicherheitsgipfel gestern forderte nun auch Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) eine institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen Bundesbehörden und Ländern. Behrens hoffe, dass sich die Innenministerkonferenz in der nächsten Woche „mit dem umfassenden Cybersicherheitslagebild und der notwendigen Unterstützung der Bewältigung von IT-Sicherheitsvorfällen“ beschäftige. Dabei müsse man sich als Landesinnenminister „auch nochmal gegenseitig in die Augen gucken“ und sagen: „Wir müssen das zusammen machen und das BSI könnte es tun.“ Auf sie wird viel Überzeugungsarbeit zukommen, denn einige Bundesländer sehen das nicht so.
Beim ersten Berliner Cybersicherheitsgipfel des Nationalen Cyber-Sicherheitsrats der Bundesregierung haben gestern rund 200 Teilnehmende über vier verschiedene Handlungsfelder diskutiert: europäische und internationale Cybersicherheitspolitik, die Digitalisierung der Gesellschaft, den gesamtgesellschaftlichen Auftrag und die gesamtstaatliche Cybersicherheitsarchitektur.
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