Digitaldialoge: Berlin und Nairobi kooperieren
Von Laurenz Gehrke, Selina Bettendorf und Miriam Dahlinger
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Laurenz Gehrke, Selina Bettendorf und Miriam Dahlinger
Den Vorstoß des Digitalministeriums (BMDV) auf ein Recht auf Verschlüsselung sehen manche Wissenschaftler in der aktuellen Form kritisch. „Den neuerlichen Ampel-Vorstoß als ‚Recht auf Verschlüsselung‘ oder gar als ‚digitales Briefgeheimnis‘ zu bezeichnen, geht zu weit“, sagte IT-Professor Dennis-Kenji Kipker SZ Dossier. Zwar sei es ein Schritt in die richtige Richtung, aber nur ein sehr kleiner, fand er. Aus seiner Sicht gibt es mehrere Kritikpunkte.
Nutzenden fehlt das Know-how: „Allein schon anhand der weich gespülten Formulierung wird deutlich, dass es hier eigentlich gar nicht um ein wirkliches ‚Recht‘ auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geht“, sondern vielmehr technische Maßnahmen unterstützt werden sollen, die Nutzerinnen und Nutzer selbst ausführen müssen, sagte Kipker. Das Ganze werde „auf die Selbstverantwortung der Nutzenden delegiert“, denen zu oft die entsprechenden Kenntnisse fehlen würden. „Security by Design“ sehe laut Kipker anders aus.
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Cornelia Schwarzmüller
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