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Meldung

Wie der chinesische Staat hackt und spioniert

Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:

188 Megabyte an Daten wurden am 16. Februar auf der US-amerikanischen Entwicklerplattform Github hochgeladen. Sie bieten einen seltenen Einblick, wie China Hackerattacken auf Unternehmen, Institutionen und Staaten organisiert. Das recherchierten unsere Investigativ-Kollegen der Süddeutschen Zeitung. Die Dokumente der Firma Isoon – gespeicherte Chats, Werbematerial und Präsentationen – zeigen eine Firma, die sich darauf spezialisiert hat, im Auftrag Pekings Ziele im In- und Ausland zu hacken und Infrastruktur und Software für derartige Hackerattacken zu bauen.

Private Firmen für Staatshacking: Dass China seit vielen Jahren Cyberkriminelle einsetzt, um die heimische Wirtschaft aufzubauen und außenpolitische Ziele zu erreichen, ist kein Geheimnis. Etwa seit Mitte der 2010er-Jahre Zeit nutzen chinesische Sicherheitsbehörden wie das Ministerium für Staatssicherheit (MSS) und das Ministerium für Öffentliche Sicherheit (MPS) verstärkt private Firmen, um Personen und Organisationen auf der ganzen Welt anzugreifen oder auszuspionieren – Firmen wie Isoon. Für die chinesische Führung hat dieses Arrangement Vorteile: Sollten die Mitarbeitenden bei Spionageaktionen auffliegen, kann sich der Staat leichter aus der Affäre ziehen.

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