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Meldung

Westen vernachlässigt zivile Stabilität zugunsten militärischer Stärke

Kurz vor der Münchner Sicherheitskonferenz warnt der Europa-Direktor der Entwicklungsorganisation One, Stephan Exo-Kreischer, vor einem gefährlichen „Security Paradox“. Es besagt: Die OECD-Staaten investieren siebenmal mehr in militärische als in zivile Sicherheit. Laut einem Bericht, den One am morgigen Mittwoch vorstellen wird, flossen 2024 ganze 85 Prozent der sicherheitsbezogenen Ausgaben in die Verteidigung, und nur 15 Prozent in Entwicklung und Diplomatie.

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