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Geoökonomie-Briefing

Ökonom Felbermayr: Indien-Abkommen ist inhaltlich dünn, politisch notwendig

Lesedauer: 17 Min.

Die Lage. Es gibt alarmierende Zahlen aus der Autoindustrie, wieder einmal: 72 Prozent gaben in einer Umfrage des Verbands der deutschen Automobilindustrie (VDA) unter Mitgliedsfirmen an, dass sie eigentlich geplante Investitionen in Deutschland verschieben, verlagern oder gar ganz streichen. Rund jedes zweite Unternehmen baut bereits Arbeitsplätze in Deutschland ab.

Die wesentlichen Gründe? Bürokratie, Energiepreise, Steuerbelastung, langsame Prozesse, fehlende Digitalisierung und eine marode Infrastruktur. Offenbar sind die Standortfaktoren in anderen Weltregionen besser: Praktisch niemand in der Branche möchte das Engagement in den USA (drei Prozent) oder China (fünf Prozent) verringern.

Das müssen Sie heute wissen: Vor dem EU-Gipfel am Donnerstag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit brechen alte Konflikte zwischen Deutschland und Frankreich auf. Kanzler Merz drängt auf weniger Regulierung, Präsident Macron fordert mehr europäische Finanzmittel für Investitionen.

„Die Weltmärkte misstrauen dem US-Dollar und suchen nach Alternativen. Bieten wir ihnen europäische Schulden an“, fordert Macron – eine deutliche Anspielung auf Eurobonds. Berlin lehnt das ab und sieht darin eine Ablenkung von den eigentlichen Problemen.

Dabei liegen die Antworten längst auf dem Tisch: Um im Wettbewerb mit den USA und China bestehen zu können, braucht Europa beides – mehr Kapital (durch Kapitalunion und Eurobonds) und weniger Bürokratie.

Willkommen in der Geoökonomie – diesmal live! Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz diskutieren wir am Donnerstag ab 16 Uhr im Café Luitpold mit führenden Köpfen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, wie die EU sich gegen USA und China wehren kann und Firmen kritische Lieferketten absichern. Mit dabei: Armin Laschet, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Moritz Schularick, Samina Sultan und viele mehr. Melden Sie sich hier an.

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