Ein Zwilling für jede deutsche Brücke
Von Laurenz Gehrke, Matthias Punz, Selina Bettendorf und Gabriel Rinaldi
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Laurenz Gehrke, Matthias Punz, Selina Bettendorf und Gabriel Rinaldi
In der Diskussion um digitale Souveränität wird oft gefordert, vorwiegend auf europäische Anbieter zu setzen. Die Schwarz-Gruppe positionierte sich mit ihrer Digitalsparte Schwarz Digits als Akteur in der Debatte – und ist unter anderem im Bereich der Cloud aktiv. „Wenn deutsche Behörden überlegen, irgendwelche US-Hyperscaler zu nutzen, dann kann man schon die Frage stellen: Warum nutzt man nicht unser Angebot, um diese Abhängigkeiten zu reduzieren?“, sagte Rolf Schumann, Co-Chef von Schwarz Digits, im Interview mit unserem SZ-Kollegen Jannis Brühl.
Deutscher Vorreiter: Die Gruppe ist eigentlich durch ihre Handelsketten Lidl und Kaufland bekannt, aber mittlerweile auch einer der wichtigsten Player in der deutschen Digitallandschaft und investiert etwa in das in Heidelberg angesiedelte KI-Start-up Aleph Alpha. Das hat Gründe: „Von unserer Lebensmittelproduktion bis zum Recycling-Kreislauf – in diesem Ökosystem steckt heute überall IT.“ Es sei unverantwortlich, sich in diesem Ökosystem von Amazon oder Microsoft abhängig zu machen. Das Cloud-Angebot von Schwarz namens Stackit habe man zunächst für sich selbst entwickelt und dann später anderen angeboten. Man habe schnell gemerkt, dass der Bedarf auf dem Markt da sei.
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Cornelia Schwarzmüller
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