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Meldung

Verschlusssachen in der Public Cloud?

Beim gestrigen Neujahrsempfang des Eco-Verbandes in Berlin kündigte Claudia Plattner an, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) an Lösungen arbeitet, um Verschlusssachen – also geheime Dokumente in der Verwaltung – auch in Public Clouds speichern zu können. Die Präsidentin der Behörde sprach zum wiederholten Male von ihrer Vision einer „Cybernation Deutschland“ und darüber, wie „gefährlich unterdigitalisiert“ die Bundesrepublik sei. Digitalisierung mache insgesamt sicherer statt unsicherer. Auch gegenüber Cloud-Technologien dürfe man sich nicht verschließen. Digitalisierung fände ohnehin statt, auch gegen die Schwerkraft könne man sich nicht stemmen. „Wir müssen uns deshalb darum kümmern“, sagte Plattner.

Worum es geht: Derzeit gilt im Cloudbereich der Sicherheitsstandard C5, der 2016 erstmals veröffentlicht wurde und seitdem immer wieder überarbeitet wird. Die aktuellste Version stammt aus dem Jahr 2020. Plattner will nun scheinbar generell noch einmal überdenken, wie man an den Bereich Cloud herangeht. Zum einen gehe es darum, welche Vorgaben Cloudanbieter erfüllen müssen, um nach außen sicher zu sein. Zum anderen darum, wie sich Nutzer innerhalb von Clouds verhalten müssen. Dabei könnte sich auch im Umgang mit VS-NfD („Verschlusssachen – Nur für den Dienstgebrauch“) in Public Clouds etwas tun, sagte Plattner. „Zulassung muss neu gedacht werden“, stand in ihren Folien. Dazu wurde festgehalten, dass die Protokollierung in Public Clouds aus- und „forensische Fähigkeiten“ aufgebaut werden sollen.

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