Das steht im aktuellen NIS-2-Entwurf
Von Selina Bettendorf, Miriam Dahlinger, Laurenz Gehrke und Gabriel Rinaldi
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Selina Bettendorf, Miriam Dahlinger, Laurenz Gehrke und Gabriel Rinaldi
Jede dritte Person hält Beschimpfungen gegen Politikerinnen für akzeptabel. Das geht aus einer neuen Befragung von YouGov hervor, die SZ Dossier vorab vorliegt. Die Studie wurde von HateAid und der Alfred Landecker Foundation in Auftrag gegeben und zeigt, dass Menschen im Internet in Bezug auf Hass im Netz bei Politikerinnen einen anderen Maßstab anlegen. So wünscht sich zwar eine sehr große Mehrheit auch im Netz ein respektvolles Miteinander (86 Prozent). Wenn es um Politikerinnen geht, halten aber viele Befragte Respektlosigkeiten und Schlimmeres im Netz für zumutbar.
Was du nicht willst, dass man dir tut? 43 Prozent finden, dass Politikerinnen Anfeindungen im Netz aushalten müssen, weil es zu ihrem Job gehöre. 45 Prozent suchen die Schuld zum Teil bei den Betroffenen selbst. Sie denken, dass Politikerinnen selbst zu Anfeindungen gegen sich in den sozialen Medien beitragen, wenn sie bestimmte Aussagen treffen. Und auch wenn sie Politikerinnen nicht selbst in den sozialen Medien angreifen würden, äußerten 34 Prozent der Befragten Verständnis dafür, wenn Menschen aus Unzufriedenheit Politikerinnen online beschimpfen. Die Daten beruhen auf einer Online-Umfrage von YouGov Deutschland, an der zwischen dem 16. und dem 20. Februar 2024 2151 Personen teilnahmen.
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Cornelia Schwarzmüller
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