Guten Morgen! Am Freitag ist internationaler Frauentag, der in der Hauptstadt ein Feiertag ist und damit nicht nur Berlinerinnen und Berlinern aller Geschlechter ein langes Wochenende beschert, sondern auch Redakteurinnen der Digitalwende. Wir erscheinen am Montag wieder.
Fast wäre der Frauentag dieses Jahr mit dem Equal Pay Day auf dasselbe Datum gefallen. Letzterer wird stets neu berechnet, je nachdem, wie viel vom Jahr Frauen der Statistik nach für umsonst arbeiten, weil sie für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden als Männer. Von Neujahr bis gestern, also 66 Tage, sollen das in diesem Jahr gewesen sein.
Aber Diskriminierung hört bei der Bezahlung lange nicht auf. Das zeigt eine neue Umfrage: Demnach äußerte jede dritte Person Verständnis dafür, wenn Menschen Politikerinnen aus Unzufriedenheit online anfeinden, auch wenn sie das selbst nicht tun würden, wie eine neue Befragung von YouGov zeigt. Dazu gleich mehr.
Es bleibt viel zu tun. Wie die EU-Kommission gestern mitteilte, sind von allen Digitalfachleuten in der EU nur 19 Prozent Frauen. Dafür pries sie zugleich eine neue Folge der „Digital Skills Talks“ an, mit dem Namen „Bridging the Digital Gender Gap: Empowering Women in Cybersecurity“. Vielleicht ist das ja auch was für Ihre Ohren an diesem langen Frauenwochenende.
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