Krieg und Informationskrieg in der Ukraine
Von Laurenz Gehrke, Gabriel Rinaldi und Matthias Punz
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Laurenz Gehrke, Gabriel Rinaldi und Matthias Punz
Das Europäische Parlament sieht sich mit einer alarmierenden Cybersicherheitsherausforderung konfrontiert, nachdem kürzlich auf den Mobilgeräten zweier Mitglieder des Unterausschusses für Sicherheit und Verteidigung Spuren von Spionagesoftware entdeckt wurden. Wie Politico mit Bezug auf interne Mails berichtet, hat die Entdeckung dazu geführt, dass alle Angehörigen dieses Gremiums sowie dessen Mitarbeiter dazu aufgerufen wurden, ihre Smartphones durch den IT-Service des Parlaments einer eingehenden Überprüfung unterziehen zu lassen.
Hohe Bedrohungslage: Vor dem Hintergrund der bevorstehenden EU-Wahlen im Juni, die eine erhöhte Wachsamkeit gegenüber Cyberangriffen und externen Einflussnahmen erfordern, wirft dieser Vorfall ein weiteres Schlaglicht auf die Cybersicherheit im Parlament. Eine interne Revision hatte zuvor aufgezeigt, dass die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen weder den branchenüblichen Standards entsprechen noch der aktuellen Bedrohungslage durch staatlich unterstützte Hackerangriffe und andere Gefahrenquellen gerecht werden (SZ Dossier berichtete).
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Cornelia Schwarzmüller
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