Meldung
Schlechte KI und Kreditscoring
Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Eine KI-Anekdote, die schon 2018 international für Schlagzeilen sorgte, war der Bewerbungsroboter von Amazon, der Frauen benachteiligte. Spätestens seitdem steht bei KI-Diskussionen meist auch die Frage im Raum, wie problematisch die der Technologie eigenen Voreingenommenheit ist. So auch gestern auf der Fintech Berlin, wo es bei einem Panel zum AI Act darum ging, wie man Vorurteile einer KI bekämpft. Im Finanzkontext besonders heikel: Diskriminierung beim Kreditscoring.
Menschlich schlecht: „Voreingenommenheit ist deshalb eines der Kernthemen auch in der von der Bafin gehandhabten Finanzregulierung“, sagte in diesem Zusammenhang Maximilian Riege, Co-CEO der Berlin Finance Initiative. Es komme auf das Training der KI an. „Seien wir ehrlich: Voreingenommenheit ist etwas zutiefst Menschliches. Jeder Mensch ist in gewisser Weise voreingenommen“, sagte er. Nur habe der Mensch gelernt, diesen Makel transparent zu machen, damit man ihn „intellektuell bekämpfen“ könne. „Und genau das müssen wir auch bei KI tun.“
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Cornelia Schwarzmüller
089 2183 8825Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.