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Meldung

„Realistischer Blick“: Mozilla-Chef lobt den AI Act

Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:

Mark Surman, Chef der gemeinnützigen Mozilla Foundation, sieht die Demokratie bedroht. Im Gespräch mit unserem SZ-Kollegen Simon Hurtz kritisierte er, dass Tech-Konzerne ihrer Verantwortung nicht gerecht würden: „Wir leben in einer Welt, in der Desinformation die Demokratie bedroht und unser Verhältnis zu Smartphones und Social Media psychische Probleme verursacht, gerade bei jungen Menschen.“ Die Probleme seien die Folge von zu großer Machtkonzentration, glaubt Surman.

KI festigt Machtgefälle: „Nur eine Handvoll Unternehmen hat genug Geld, um die Infrastruktur für KI zu finanzieren“, sagte der Mozilla-Chef. „Selbst wenn man diesen Konzernen vertraut, ist es nicht gut, wenn jemand so viel Macht hat.“ Die Anreizsysteme in diesen Konzernen seien falsch. Da es sich um börsennotierte Unternehmen handelt, müssten sie „um jeden Preis wachsen und Gewinn machen“. Sicherheit, Datenschutz und gesellschaftliche Verantwortung passten da nicht immer ins Konzept.

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