Polizei: Streit um Palantir geht in die nächste Runde
Von Miriam Dahlinger, Selina Bettendorf, Matthias Punz und Gabriel Rinaldi
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Miriam Dahlinger, Selina Bettendorf, Matthias Punz und Gabriel Rinaldi
Die Bundesregierung will hoch hinaus. Vor sechs Monaten hat das Kabinett die Raumfahrtstrategie beschlossen, um der zunehmenden Bedeutung der Raumfahrt Rechnung zu tragen, wie es damals hieß. Die Verfügbarkeit von Raumfahrttechnologien sowie von weltraumgestützten Systemen und Fähigkeiten gilt bereits heute als zentral. Sie spielt unter anderem eine wichtige Rolle in der Verfügbarkeit und Nutzung von Daten, wie mein Kollege Gabriel Rinaldi berichtet. Erdbeobachtung: Wie es aus dem Wirtschaftsministerium (BMWK) heißt, befinde man sich in der ressortübergreifenden Umsetzung der Raumfahrtstrategie. Zu Jahresbeginn hat das Ministerium zur ersten großen Umsetzungsveranstaltung zum Themenkomplex Erdbeobachtung eingeladen. In internationaler Kooperation mit den USA fördert die Regierung eine Erdbeobachtungsmission namens GRACE-C. Die Satellitenmission liefere einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des Klimawandels, insbesondere durch die Messung von Veränderungen der polaren Eismassen und des terrestrischen Wasserspeichers. Kritische Infrastruktur: Es gibt bereits die zwei europäischen Programme Galileo und Copernicus, zudem plant die Kommission das neue Programm IRIS². Wie es aus dem BMWK heißt, ergänze IRIS² die strategischen, hoheitlichen europäischen Weltrauminfrastrukturen. „Die europäische Satellitenkonnektivitätsinitiative dient der Errichtung eines sicheren weltraumgestützten globalen EU-Kommunikationssystems“, sagte eine Sprecherin. Aus Sicht des Ministeriums müsse man weltraumgestützte Infrastrukturen heute zunehmend als kritische Infrastrukturen einstufen. Strategische Autonomie: „Satellitenkonstellationen in der Anwendung eröffnen enorme Möglichkeiten in der globalen Abdeckung für Kommunikation und Datenaustausch. Dies hat uns Starlink seit Beginn der Ukrainekrise mehrfach gezeigt“, sagte die Sprecherin. In diesem strategischen Bereich der Raumfahrt müsse Europa aber eigenständig agieren können. „Eigenständig agieren heißt aber nicht, dass wir alles selbst machen müssen, sondern vielmehr, dass wir sorgfältig bedachte strategische Partnerschaften eingehen“, so die Sprecherin.
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