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Digitalwende-Briefing

Polizei: Streit um Palantir geht in die nächste Runde

Lesedauer: 16 Min.

Guten Morgen. Wenn ich mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen über die kommenden Wahlen unterhalte, wird mir manchmal mulmig. Es ist Superwahljahr, im Juni stehen die Europawahlen an, im September die Landtagswahlen, und im November die US-Präsidentschaftswahlen. Das heißt auch Hochphase für Falschnachrichten, Propaganda und Trolle. Und dabei werden Desinformation und Deepfakes immer schwerer zu erkennen und damit bedrohlicher für die Demokratie.

„Wir erleben im Moment massive Desinformationskampagnen im Internet und in den sozialen Netzwerken – und auch, dass die Menschen das immer mehr beunruhigt“, sagte auch der NRW-Medienminister Nathanael Liminski (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Auf der Seite der Landesanstalt für Medien NRW können Bürgerinnen und Bürger in einem Online-Selbsttest ausprobieren, ob sie Falschmeldungen auf Anhieb erkennen und lernen, wie sie sich dagegen wappnen.

Und während in Zeiten von Influencern auch Werbung immer intransparenter wird, schreibt mein SZ-Kollege Michael Moorstedt heute in der SZ, dass Tiktok plane, in Kürze KI-Influencer einzusetzen, die dann um Markendeals mit ihren menschlichen Counterparts konkurrieren. Die aberwitzigen Beträge, die Unternehmen menschlichen Influencern zahlen, um ihre Produkte zu vermarkten, wolle die Plattform künftig lieber selbst einsacken.

Manche Ecken des Internets werden also immer schwieriger zu durchschauen. Umso mehr Grund für uns, das Digitale konstruktiv für Sie aufzuarbeiten. Damit Sie immer gut darüber informiert sind, was heute digitalpolitisch wichtig wird.

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