Green IT: Gurken aus Gigabits
Von Miriam Dahlinger, Matthias Punz und Laurenz Gehrke
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Miriam Dahlinger, Matthias Punz und Laurenz Gehrke
Russische Hacker haben sich laut Microsoft Zugang zu einigen E-Mails ranghoher Manager des Konzerns verschafft. Das sei vor einer Woche entdeckt worden und habe bereits im November begonnen, teilte Microsoft am Freitag mit. Demnach haben die Hacker auch einige Dokumente aus E-Mails heruntergeladen. Wen es konkret erwischt hat und wie viele Mitarbeitende insgesamt betroffen sind, dazu wollte der Konzern nichts sagen. Brisant: Auch E-Mails von Mitarbeitern aus den Bereichen Cybersicherheit und Recht würden zur Beute der Angreifer gehören.
Verbindungen zu Russland: Die Hacker gelangten ins E-Mail-System, nachdem sie das Passwort eines internen Test-Accounts geknackt hatten, teilte der Konzern mit. Hinter dem Angriff steht Microsoft zufolge eine russische Gruppe, die unter den Namen „Midnight Blizzard“ und „Nobelium“ bekannt ist. Bisher gebe es keine Hinweise darauf, dass die Hacker Zugriff auf Kundenumgebungen, Produktionssysteme, Quellcode oder KI-Systeme hatten. „Wir werden Kunden benachrichtigen, wenn Maßnahmen erforderlich sind“, teilte der Konzern mit. Man habe sofort reagiert und Systeme und Sicherheitsstandards angepasst. Nun werde weiter untersucht, wie man so etwas künftig verhindern könne.
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Cornelia Schwarzmüller
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