Renate Künast über Hass im Netz
Von Miriam Dahlinger, Selina Bettendorf und Laurenz Gehrke
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Miriam Dahlinger, Selina Bettendorf und Laurenz Gehrke
Tech-Riese Google lässt seine KI-Software Gemini vorerst keine Bilder von Menschen mehr erzeugen, nachdem einige Darstellungen vergangene Woche für Empörung gesorgt hatten. Nutzerinnen und Nutzer hatten sich beschwert — weil Gemini entweder „zu woke“ bei der Erstellung historischer Bilder sei oder den Vorwurf ins Gegenteil überkompensiere. So habe der KI-Chatbot die Existenz weißer Menschen gewissermaßen negiert, oder aber zeigte nicht-weiße Nazi-Soldaten und nicht-weiße amerikanische Siedler. Google meldete sich daraufhin am Freitag mit einem Blog-Post zu Wort: „Wir werden’s besser machen.“
Diversität erwünscht: Bei der Entwicklung der Bildgenerator-Funktion in Gemini habe man aufpassen wollen, dass sie nicht in einige der Fallen tappt, die in der Vergangenheit beim Bildergenerieren aufgetaucht seien, wie etwa die Erstellung gewalttätiger oder pornografischer Bilder oder Darstellungen von realen Personen, ließ Prabhakar Raghavan von Google wissen. „Wenn Sie um ein Bild von Fußballspielern oder von jemandem, der mit einem Hund spazieren geht, bitten, möchten Sie vielleicht eine Reihe von Personen erhalten. Sie möchten wahrscheinlich nicht nur Bilder von Menschen einer bestimmten ethnischen Zugehörigkeit (oder eines anderen Merkmals) erhalten“, schrieb Raghavan.
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Cornelia Schwarzmüller
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