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Von Laurenz Gehrke, Matthias Punz, Miriam Dahlinger und Selina Bettendorf
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Laurenz Gehrke, Matthias Punz, Miriam Dahlinger und Selina Bettendorf
In der Gesundheitsindustrie bereiten sich viele auf einen Paradigmenwechsel vor: Mit dem Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS), der momentan im Trilog verhandelt wird, und dem bald in Kraft tretenden Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) soll die Nutzung von Gesundheitsdaten auch für die Pharmaforschung vereinfacht werden. Vertreter der Industrie nannten gestern auf einem Panel des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller (BAH) aber auch Hürden für die forschende Gesundheitsindustrie.
Gemeinwohldefinition: Das GDNG setzt voraus, dass Forschung „gemeinwohlorientiert“ ist, damit Gesundheitsdaten genutzt werden dürfen. Zivilgesellschaftliche Organisationen sehen bei der nicht genauer definierten Gemeinwohlorientierung allerdings einen Konflikt mit den kommerziellen Interessen von Unternehmen (SZ Dossier berichtete). Ein Widerspruch, den Thomas Kaiser, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), nicht teilt. Aus seiner Sicht ist Forschung „dann gemeinwohlorientiert, wenn etwas fürs Gemeinwohl rauskommt“, sagte er. Dazu könnten etwa Publikationen gehören.
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Nico Kreuzpointner
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