Digitaldialoge: Berlin und Nairobi kooperieren
Von Laurenz Gehrke, Selina Bettendorf und Miriam Dahlinger
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Laurenz Gehrke, Selina Bettendorf und Miriam Dahlinger
Dass und wie Gesundheitsdaten im Rahmen europäischer Gesetzgebung bald für die Forschung weitergegeben werden könnten, ruft seit Wochen Datenschützende auf den Plan (SZ Dossier berichtete). Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hat ebenfalls große Bedenken. „Wir haben grundsätzlich die Befürchtung, dass das nötige Vertrauen einerseits in den Datenschutz und in Europa und damit andererseits auch für die Dienstleistung Psychotherapie auf dem Spiel stehen könnte“, sagte BDP-Experte Fredi Lang SZ Dossier.
Gefahr für die Psychotherapie? Vergangene Woche unterzeichnete der BDP mit 12 weiteren europäischen Organisationen und Gewerkschaften einen offenen Brief mit dem Appell, „die Grundrechte europäischer Patientinnen und Patienten zu wahren“ und ihnen ein Widerspruchsrecht zu gewähren. „Gesundheitsdaten sind die sensibelste Kategorie und IT-Pannen und Hackerangriffe zeigen, dass Risiken nicht ausgeschlossen werden können“, sagte Lang. Er fordert, dass Bürgerinnen und Bürger die Verwendung der Daten zur psychischen Gesundheit verweigern können.
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Cornelia Schwarzmüller
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